Digitalisierung

1. Breitbandausbau beschleunigen und effizient gestalten

Eine flächendeckende und leistungsfähige digitale Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für die gesamte Wirtschaft. Der Breitbandausbau muss schneller erfolgen, klar koordiniert sein und Doppelstrukturen vermeiden, damit Ressourcen effizient eingesetzt und stabile Netze geschaffen werden. Wir fordern den Breitbandausbau verbindlich zu beschleunigen, klare Zuständigkeiten festzulegen und eine effiziente, abgestimmte Ausbauplanung sicherzustellen.


2. Datenzugang erleichtern und Hürden abbauen

Für die Digitalisierung der Energie- und Wasserwirtschaft ist der Zugang zu relevanten Daten, wie zum Beispiel die Schornsteinfegerdaten zur Umsetzung von Wärmeplanung und Quartierskonzepten, entscheidend. Daten ermöglichen effizientere Prozesse, bessere Planung und eine vorausschauende Steuerung von Netzen und Anlagen. Dafür müssen rechtliche Hürden abgebaut und die Nutzung vorhandener Daten erleichtert werden, unter Wahrung von Datenschutz und Datensicherheit. Wir fordern den Datenzugang rechtlich zu erleichtern und bestehende Hürden konsequent abzubauen, damit die Digitalisierung der Energie- und Wasserwirtschaft wirksam vorankommt.


3. Digitale Prozesse stabil umsetzen statt ständig nachbessern

Die Digitalisierung kann nur erfolgreich sein, wenn Prozesse stabil und verlässlich umgesetzt werden. Ständiges Nachbessern während laufender Verfahren führt zu Unsicherheit, Verzögerungen und Mehraufwand bei allen Beteiligten. Digitale Prozesse müssen daher klar definiert, praxistauglich erprobt und erst nach Abschluss weiterentwickelt werden. Wir fordern, bei der Implementierung von neuen Prozessen die Umsetzbarkeit sowie Kosten und Nutzen stärker zu berücksichtigen und Mehraufwand durch ständige Anpassungen zu reduzieren.

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