Die Netzentgelte werden neu erfunden. Mit dem Verfahren AgNes (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom) legt die Bundesnetzagentur fest, wie die Kosten des Stromnetzes ab 2029 verteilt werden – denn die bisher maßgebliche Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) tritt zum 31. Dezember 2028 außer Kraft. Was folgt, ist keine Detailkorrektur, sondern ein Systemwechsel: Der Leistungspreis wird durch ein kapazitätsbasiertes Modell abgelöst, erstmals sollen auch Erzeuger und Speicher zur Netzfinanzierung beitragen, und die Wälzung der Kosten zwischen den Netzebenen wird umgestellt.
Wer frühzeitig versteht, was kommt, kannVerträge, Investitionsentscheidungen und Lastmanagement rechtzeitig anpassen – und die noch laufende Konsultation nutzen, um eigene Interessen einzubringen.
Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an
- Geschäftsführer und Fachkräfte aus Energieversorgung, Netzbetrieb und Stadtwerken,
- Energie-, Regulierungs- und Assetmanager in Industrie und Gewerbe,
- Projektentwickler, Investoren und Betreiber von Erzeugungs- und Speicheranlagen,
- Energieberater, Juristen und Regulierungsverantwortliche sowie
- alle, die die Auswirkungen der Netzentgeltreform frühzeitig einordnen und vorbereiten wollen.
Für die Einwahl erhalten Sie ca. zwei Tage vor Veranstaltungstermin Ihren Teilnahmelink via E-Mail. Technische Voraussetzungen: Das Online-Seminar erfolgt über TEAMS. Individuelle Software oder Lizenzen sind nicht erforderlich.
Die Teilnahmegebühr für dieses Seminar beträgt für VfEW-Mitglieder 430,00 Euro zzgl. MwSt. (für Nichtmitglieder 510,00 Euro zzgl. MwSt.).
Das ausführliche Programm und die Anmeldung finden Sie am Ende der Seite zum Download.